Das Mobilfunknetz von o2


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o2 holte die letzten Jahre, beim Thema Netzausbau, stark auf.

netzabdeckung o2

o2 o2 gehört in Deutschland zu den vier großen Mobilfunknetz-Anbietern. Mit annähernd 25,4 Mio. Kunden muss o2 allerdings die anderen drei - Vodafone, Telekom sowie E-Plus - in dieser Hinsicht den Vortritt lassen und nimmt Platz 4 in dieser Rangliste ein. Wie stellt sich die Situation aber im Mobilfunknetz von o2 dar? Unterliegt das Münchener Telekommunikations- unternehmen seinen Kontrahenten auch in dieser Hinsicht? Nein. Im Gegenteil.


Das o2-Mobilfunknetz: Vor allem in Innenstädten hochwertig

Mittlerweile lässt sich fast überall in Deutschland ansprechend telefonieren. Dies gilt bei o2 auch für Autobahnen oder Fahrten im Zug. o2 überzeugt aber ganz besonders in Innenstädten mit einer sehr guten Qualität, was angesichts großer Ballungsräume und einer hohen Frequenz an Telefonaten nicht selbstverständlich ist. Dies ist neben dem an sich sehr guten Ausbau des Netzes auch besonderen Ideen zu verdanken (siehe unten). Sehr zuverlässig können Kunden ihre Anrufe durchführen, da in verschiedenen Tests die geringsten Probleme beim Herstellen und Halten von Verbindungen auftraten. Dies gilt für alle 3 Standards: Sowohl 2G und 3G als auch das neue LTE lassen sich verlässlich nutzen. Werden die Innenstädte verlassen, lassen sich zwar Einschränkungen erkennen (zum Beispiel eine um 2 Sekunden verzögerte Aufbauzeit des Anrufes), allerdings treten Problemchen wie diese bei den anderen 3 bedeutsamen Mobilfunknetz-Betreibern ebenfalls auf.


Discount im Mobilfunknetz

Zum Mobilfunknetz von o2 gehören verschiedene Kooperationen sowie eine eigene Discount-Marke.

Letztere heißt Fonic und überraschte als erster Anbieter damit, weniger als 10 Cent pro Minute zu verlangen. Tchibo und AOL sind Kooperationspartner, die ebenfalls dabei halfen und helfen, mehr Kunden zu gewinnen. Das Mobilfunknetz von o2 bietet dafür die notwendigen Ressourcen, um eine störungsfreie Abwicklung (zum Beispiel gleichzeitiges Telefonieren vieler Menschen) zu gewährleisten. Interessant ist aber auch eine andere Idee, mit der o2 - früher Viag Interkom - versucht, sein Mobilfunknetz zu entlasten. So hat das Unternehmen zum Beispiel in München UMTS-Sender auf Litfaßsäulen installiert, um die starke Nutzung des Netzes zu bestimmten Uhrzeiten auffangen zu können. Da sich die Sender in lediglich 5 Metern Höhe befinden, werden die Signale der höher gelegenen Sender nicht gestört. o2 beabsichtigt, dies nicht nur in München, sondern bald auch bundesweit zu realisieren.


Stößt E-Plus dazu?

Im Grunde scheint es beschlossene Sache zu sein: o2 und E-Plus wollen sich zusammenschließen und auf einen Schlag dafür sorgen, dass ein neuer - der größte - Mobilfunknetz-Betreiber entstehen würde. Das "neue" Mobilfunknetz von o2 wäre dann aber möglicherweise nicht um die Anteile von E-Plus ergänzt, sondern nur um Teile davon. Dennoch würden sich im Falle einer erfolgreichen Fusion natürlich mehr Möglichkeiten in Sachen Mobilfunknetz ergeben. So würde sich die Abdeckung noch weiter verbessern. Allerdings muss die Fusion erst noch vom Kartellamt der Bundesrepublik Deutschland oder von der EU-Kommission bestätigt werden.