Das Mobilfunknetz von Vodafone


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Mobilfunkantenne

Eine typische Vodafone-Mobilfunkantenne

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vodafoneVodafone verfügt in Deutschland über ein sehr gut ausgebautes Mobilfunknetz. Die ewige Diskussion, ob nun Vodafone oder die Telekom über das beste Netz verfügt, wird wohl noch lange weiter geführt werden. Je nachdem ob die Netzabdeckung oder die Geschwindigkeit als wichtigstes Kriterium herangezogen wird, kommen die Vergleichstests zu unterschiedlichen Ergebnissen. Wenn Vodafone allerdings in seiner Selbstdarstellung davon spricht, nahezu 100 Prozent der Menschen in Deutschland mit seinem Mobilfunknetz zu erreichen, ist das zwar geschickt formuliert, aber dennoch ein wenig irreführend. Diese nahezu 100 Prozent gelten für GSM, also nur für das Telefonieren mit dem Handy. Nötig hat der Konzern solche Tricks eigentlich nicht. Die Netzabdeckung mit schnellen mobilen Internetverbindungen beträgt zwar nicht 100 Prozent, ist aber dennoch sehr gut.


Das LTE-Netz von Vodafone

Die derzeit schnellste Variante des mobilen Internets kann bisher kein Anbieter flächendeckend anbieten, die Ausbauphase läuft noch. Bislang erreicht Vodafone etwa acht Millionen potenzielle und tatsächliche Kunden mit seinem LTE-Netz, aber diese Zahl ist nur eine Momentaufnahme und wird sehr schnell veraltet sein. Es kommen wöchentlich neue Basisstationen hinzu. Zu beachten ist jedoch, dass Vodafone LTE zu zwei unterschiedlichen Zwecken nutzt. In den dicht besiedelten Ballungsräumen dient LTE tatsächlich dazu, extrem schnelle mobile Internetverbindungen zu ermöglichen.

Hier werden Tarife mit Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde angeboten. In ländlichen Regionen dient LTE primär dazu, Lücken in der DSL-Versorgung zu schließen.

Hier stehen oft nur Geschwindigkeiten von maximal 7,2 Megabit pro Sekunde für fest installierte LTE-Router zur Verfügung. Das hat zwar wenig mit dem zu tun, was üblicherweise mit LTE assoziiert wird, erfüllt aber seinen Zweck. Ansonsten müssten Privatkunden und Unternehmen in diesen Regionen auf ISDN zurückgreifen.


UMTS und HSDPA

Bei der Netzabdeckung mit UMTS und HSDPA hängt vieles von der Definition des Begriffs "Abdeckung" ab. Die Karte (http://www.vodafone.de/privat/hilfe-support/netzabdeckung.html) weist noch einige weiße Flecken auf, aber keine davon in dicht besiedelten Regionen. Nach eigenen Angaben erreicht Vodafone 82 Prozent der deutschen Haushalte mit UMTS. Das ist ohne Zweifel eine sehr gute Abdeckung. Bezogen auf die Fläche ist die Abdeckung allerdings geringer. Die Aufrüstung von UMTS mit HSDPA ist nahezu vollständig abgeschlossen. Fast überall dort, wo UMTS zur Verfügung steht, kann auch die schnellere Variante HSDPA genutzt werden.


EDGE als Notlösung

Nahezu vollständig ist Netzabdeckung mit EDGE, einem Vorläufer von UMTS, der immerhin Downloads mit rund 200 Kilobit pro Sekunde ermöglicht. Nach heutigem Standard tatsächlich nur eine Notlösung, aber als solche eben meist ausreichend. Die Lücken auf der Karte sollen nicht täuschen: Die größten Abdeckungslücken liegen in Regionen wie München, Berlin oder dem Ruhrgebiet, in denen LTE und UMTS so gut ausgebaut sind, dass niemand mehr EDGE benötigt. Die Gebiete, in denen weder EDGE noch eine schnellere Technologie angeboten wird, sind kaum noch auszumachen.